La gran Aventura beginnt. Sitze nach dem vielen traurig-schönen Abschiednehmen nun finalmente im Flieger nach Südamerika. Ein bisschen mulmig ist mir, es könnte ja soviel schiefgehen (und noch am Flughafen hab ich es fertiggebracht, Bordkarte und Reisepass beim Security Check zu verlieren), aber bei genauerer Betrachtung fallen mir nur ganz wenige Szenarien mit echtem Weltuntergangspotenzial ein, und es kann vor allem auch sehr viel sehr gut werden. Vorfreude schlägt Angst. Aber so richtig.
Peru ist für mich einfach der nächste schlüssige Schritt, zu mir selbst - einem unabhängigeren, erfahreneren und gelasseneren Selbst - zu mehr Öko, mehr Spanisch, mehr Südamerika und mehr ANIA. Wie oft hab ich von Regenwaldschutz und globalen Umweltproblemen gesprochen, ohne je dagewesen zu sein... Will doch mal sehen, ob Armut und Umweltschutz wirklich so schlecht zusammen gehen, wie die Skeptiker sagen. Ob es nicht doch vernünftige Modelle für eine umfassend und ganzheitlich nachhaltige Entwicklung gibt. Und ich will sehen, welche Rolle ich dabei spielen kann, ob ich so umfassend und ganzheitlich überhaupt schon denken kann. Will versuchen, ganz offen und mit möglichst wenig Illusionen hinzugehen. Dann wird sich schon alles fügen.
Juhu, erste!
AntwortenLöschenKluge Worte, die du da sprichst!