Sonntag, 5. Februar 2012

De monos y chocolate.

Und wieder bin ich durch geschicktes Reisen nach Ecuador dem Erdbeben in Ica entkommen. Das Weltwärts-Zwischenseminar hat mich nach Misahuallí im tropischen Oriente geführt, durch die ganze wüste peruanische Costa, die doch nicht überall gleich aussieht und - mit den richtigen Augen gesehen - richtig schön sein kann, durch die ecuadorianischen Nebelwälder hoch nach Quito, das sich kalt und regnerisch, aber ruhig und sauber auf 2750 Metern Höhe präsentiert, nach Tena und von dort hinein in den Dschungel. Alles in guter Stimmung, mit Leuten aus aller Welt sprechend, tanzend, lesend, Choclo con Queso (Mais mit Käse) essend und Baby-Mangos aussaugend, vergehen die vier Tage Reise (one way) ganz gut :)
Misahuallí ist ein kleines Dschungeldorf am Río Napo mit Sandstrand, bunten tropischen Blumen und Riesenbäumen, für die man 38 Leute braucht, um sie zu umarmen. Und besonders viel Spaß machen die vielen halbwilden Kapuzineräffchen, Meister darin, die Touristen um ihr Eis oder anderen Süßkram zu berauben.Nach vier Tagen Gerede am Strand haben wir dann genug vom Reflektieren und hängen noch einen Tag Tourismus an, bei einer Indígena-Community, deren Frauen uns Kichwa-Klassen und Tanzstunden geben, uns Schokolade machen lassen und Knüpftechniken mit Regenwaldsamen zeigen und uns eine Einführung geben in Naturmeditation auf dem vom Dorf verehrten Riesenstein. Alles mit schöner Bemalung aus Naturfarben im Gesicht und Kronen aus Palmenblättern.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen