Feliz año! Da bin ich nun wieder in Ica, und Montag geht es dann auch mal wieder nach San Pedro, voll neuer Ideen und gut ausgeruht nach nun doch recht langen Ferien. Was seither geschah:
Die Heimreise aus dem Regenwald war schoen und spannend, aber garnicht gefaehrlich und ich bin kein bisschen ausgeraubt und ueberhaupt nicht ueberfallen worden. Zurueck ueber die Interoceanica mitten durch den Dschungel und ueber viele, viele Speedbumps. In Puerto Maldonado war diesmal auch Zeit fuer einen Rundgang und die Besichtigung einer TiNi in einem grossartigen Oeko-Resort, aber leider keine Zeit zum Verweilen und fuer das Ayahuascaritual - ein Grund mehr zurueckzukommen (Abschiede in Peru sind sowieso recht ruhig, statt Sentimentalitaet zu schieben fragen sie mich lieber, wann ich das naechste Mal wiederkomme).
Dann eine Nachtfahrt hoch nach Cuzco, fuer das ich mir diesmal einen Tag Zeit nehme. Mit ein paar Brasilianern aus dem Bus erkunde ich die huebsche Plaza de Armas mit den schiefen Stufen, den Markt (fuer Fruehstueck und Handicraft-Shopping) und Qoricancha, ein Kloster auf Inkamauern, von denen allerdings enttaeuschend wenig uebrig ist. Dann trennen wir uns, weil die ein bisschen lahm sind und ich so w
Ueber Silvester dann Costa, ich fahre mit Lucho und einigen Freunden nach Chincha an den Strand, Delfine gucken, Muscheln sammeln, Lagerfeuer, Gitarre, Pisco. Erstmalig tunke ich meine Fuesse in den Pazifik, und wegen Wind, starker Bewoelkung und dem daraus resultierenden Nordseefeeling bleibt es zunaechst auch. An Neujahr aber kommt auch die Sonne zurueck, und das Jahr beginnt mit einem herrlich erfrischenden Bad mit tollen Wellen und anschliessendem Nutellafruestueck (wenn man bezahlen will, kriegt man hier naemlich durchaus alles, was das Herz begehrt, und man goennt sich ja sonst nix :).
Kaum in Ica zurueck, muss Lucho auch schon wieder nach Lima, und ich fahre mit, in der Hoffnung, auch noch die schoenen Seiten dieser laermigen Wuestenstadt zu entdecken. Meine Hoffnung wird erfuellt, tatsaechlich findet man auf gezieltes Suchen noch die huebschen Kolonialbauten mit spanischen Balkonen und maurischen Arabesken, Parks mit wilden Kunstwerken und Wasserspielen nebst der dazugehoerigen Ausstellung zur fatalen Wassersituation in der Region. Ich bin wohl eine der wenigen, die wirklich aufmerksam stehenbleibt, aber immerhin zwinge ich Lucho dazu, einige der Texte zu lesen :)
Und schliesslich lerne ich auch endlich Huacachina kennen, die bei Ica gelegene (inzwischen kuenstlich am Leben erhaltene) Lagune, ein altes Kurbad zwischen Sandduenen, das seine Heilwirkung zwar verloren hat, nichtsdestotrotz aber langsam von Hippies und Weltenbummlern erobert wird. It's all happening!
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