Donnerstag, 22. Dezember 2011

Iñapari

Okay, nach schlappen 10 Minuten Ladezeit hat sich jetzt das Blogfenster geoeffnet, nachdem alle Versuche mich ueber Mail oder Facebook zukommunizieren an dem Schneckeninternet gescheitert sind. Macht aber nichts, im Regenwald ist es heiss, und schwuel, der Organismus arbeitet langsam, man hat Zeit.

Das ist sehr entspannend, nachdem die Reise hierher mit gut 40 Stunden im Bus doch ein bisschen geschlaucht hat. Mit dem ersten Bus nach Santiago, dort 5stuendiger Aufenthalt wegen Strassenblockade der Baumwollbauern, nach Cuzco, nach nur einer Stunde weiter nach Puerto Maldonado, dort auf dem Motorradtaxi zum Collectivobahnhof, mit einem Colectivo nach Iberia, mit einem anderen nach Iñapari. Nachdem ich die Fahrt durch die Berge fast komplett verschlafen habe, bin ich hellwach, um meinen ersten in vivo-Eindruck vom Regenwald in mich aufzunehmen. Und es ist sehr schoen, wild, gruen, und schwuel, und gruen. Die Strasse erstaunlich gut, nichts von Sand/Schlammpiste, dann Iñapari, wo mich Milena und Connie, die anderen beiden Weltwaertsfreiwilligen in Peru, lieb an der sehr neten Polizeikontrolle abholen (wir sind hier genau an der Grenze zwischen Peru Basilien un dBolivien). Und ich bin froh, mal wieder viel vertrautes Deutsch zu hoeren, und stolz, auf der Reise weder mich verfahren noch ueberfallen worden zu sein.

Die naechsten Tage werde ich im hiesigen Aniaprojekt mithelfen, in den Dschungel gehen, Regenguesse abbekommen, und chillen, weil wie gesagt hier alle Prozesse sehr langsam laufen,. Und natuerlich vegetarisch Weihnachten feiern und dabei liebvoll an euch denken.

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